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Archive for März 2007

Die Studenten der Uni-Paderborn dürften es bereits wissen: dieses Jahr findet voraussichtlich nicht das Sommerfestival des AStA statt. Die entsprechende Sitzung des StuPa hat am 07.03. stattgefunden, Protokolle oder Beschlüsse sind jedoch bisher noch nicht veröffentlicht worden. Allerdings hat der RCDS Paderborn die aktuelle Situation auf seiner Homepage zusammengefasst. Demnach wird die Absage durch das finanzielle Risiko für den AStA begründet.

In der Vergangenheit hat der AStA bereits Erfahrung mit Finanzlöchern gesammelt, welches zur Folge hatte, das die Studierendenschaft dies bei den nächsten Semestergebühren wieder füllen durften. Die Grüne Hochschulgruppe Paderborn wies auf das finanzielle Fiasko des Sommerfestivals 2003 hin. Des Weiteren soll der bisherige AStA es nicht geschafft haben, einen gültigen Haushalt zu verabschieden. Ebenso soll die Organisation der Karnevalsparty 2007 organisatorische Mängel durch den AStA aufgezeigt haben.

Daher kam es nun zur Entscheidung, dem AStA in seiner jetzigen Zusammensetzung die Durchführung des Sommerfestival zu untersagen. Dumm nur, dass die Planungen bereits begonnen hatten und Verträge mit Künstlern abgeschlossen wurden. Dem RCDS zur Folge, kostet die Absage nun 75.000 Euro. In den Jahren 2004 und 2005 hat dagegen das Sommerfestival Gewinn eingefahren, für 2006 ist das dagegen noch nicht sichergestellt, da der AStA Rechnungen im Wert von 20.000 Euro noch nicht geschrieben habe. Ob das von einem guten wirtschaftlichen Verhalten zeugt, sei mal dahingestellt…

Die Frage ist nun, ob die Absage mit 75.000 Euro Verlust oder die Durchführung des Sommerfestivals 2007 günstiger ist. Im Studierendenparlament war die Mehrheit am 07.03. davon überzeugt, dass eine Absage günstiger ist. Jetzt wird versucht, einen externen Veranstalter für die Durchführung zu gewinnen. Ende März soll dann eine endgültige Entscheidung fallen.

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Mrz/07

18

Herrscher der Zeit

Herrscher der ZeitIn einer der letzten Ausgaben der c’t diente als Aufmacher für einen Bericht ein Bild aus dem Film Herrscher der Zeit (IMDB). Als Kind habe ich den Film öfters im TV gesehen und als ich das Bild in der c’t sah, wurden sofort wieder Erinnerungen geweckt.

Also mal flugs geschaut, ob es denn von dem Film eine DVD Veröffentlichung gibt. Es folgte schnell Ernüchterung. In Frankreich ist eine DVD verfügbar, ein US-Release ist bereits OOP und in Deutschland ist nichts zu sehen. Das Label Starlight scheint sich um die Rechte mal bemüht zu haben, aber aktuell ist keine Veröffentlichung in Deutschland in Sicht. :(

Dabei scheint für den Film in Deutschland ein größeres Interesse zu bestehen, wenn man sich alleine mal die Threads dazu im Cinefacts Forum anschaut: hier, da, und dort.

Impressionen aus dem Film können in einem Musikvideo auf YouTube betrachtet werden.

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Mrz/07

16

Copy-Konstruktor

Manchmal ist das Entwickeln von Software in C++ eine Qual – vor allem dann, wenn man aus der Java-Ecke kommt. Da sucht man dann auch schon mal eineinhalb Tage nach einem Fehler in seinem Programm. :evil:

Bar& void myFunction()
{
    Foo* myPtr = supaDupaFunction();
 
    Bar t;
    t = *( (Bar*) myPtr );
 
    return t;
}

Daher hier ein Tipp: Durch den Ausdruck

t = *( (Bar*) myPtr );

wird in t eine Kopie (durch Aufruf des Copy-Konstruktors) des ursprünglichen Objekts gespeichert, auf welches der Pointer myPtr zeigt. Gut zu wissen ;) .

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Auf der Konferenz der Datenschützer in Erfurt hat Harald von Bose deutliche Worte gefunden:

Wir sind auf dem Weg in eine Überwachungsgesellschaft.

Quelle

Sämtliche Kommunikationsdaten aller Bundesbürger werden bald für mindestens 6 Monate gespeichert. Unabhängig davon, ob man eines Verbrechens verdächtig ist oder nicht.

Der Online-Durchsuchung erteilten die Datenschützer ebenfalls eine Absage. Diese soll es Ermittlern erlauben auch einfach so mal in den privaten Daten eines Bürgers schnüffeln – und zwar ohne die betroffene Person darüber zu informieren.

Leider sind den Datenschützern meistens die Hände gebunden. Der Bundesbeauftragte für den Datenschutz darf nur Empfehlungen bezüglich des Umgangs mit Daten abgegeben. Den Politikern steht es frei, diese Empfehlungen dann zu ignorieren.

Natürlich gilt das alles nur dem Kampf gegen den Terrorismus. Otto-Normalbürger ist davon natürlich nicht betroffen. Und die Gesetze werden bestimmt auch niemals missbraucht.

Update:
Weitere Berichte zum Thema:

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Mitten ins Herz ist der neuste Film mit Hugh Grant. Dessen Filme sind für die Freunde sinnloser Gewalt und Action eher weniger gedacht, werden aber umso mehr von Frauen gerne gesehen. Diesmal schlüpft Hugh Grant in die Rolle von Alex Fletcher, einem ehemals in den 80ern erfolgreichen Musiker, der sich heute mit Auftritten in Hotels und Freizeitparks über Wasser hält. Die amtierende Popikone Cora Corman möchte nun gerne ein Duett mit Alex singen, welches er mal eben schreiben soll. Problem: Alex hat nicht viel Zeit, komponiert hat er seit Ewigkeiten nicht mehr – und das Schreiben von Songtexten liegt ihm auch nicht wirklich.
Der Zufall will es, dass die Pflanzenpflegerin Sophie Fisher (gespielt von Drew Barrymore) Alex während seiner Arbeit besucht. Es stellt sich schnell heraus, dass sie für Sprache genau das richtige Gefühl hat.
Es kommt natürlich wie es kommen muss: die beiden kommen sich näher, erleben ein paar Höhen und Tiefen und sind am Ende ein Paar.

Wer mal wieder einen schönen Kinoabend mit seiner Freundin verbringen will, für den ist “Mitten ins Herz” durchaus eine Überlegung wert. Auch wenn es letztendlich ein Liebesfilm ist, tropft der Schmalz nicht übermäßig aus dem Filmprojektor, und es gibt einiges zu lachen.
Und es gibt wieder einen Grund mehr, dass nächste Mal einen “richtigen” Film gemeinsam anzuschauen… :mrgreen:

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Mrz/07

6

Mensa des Jahres 2006

Das Hochschulmagazin Unicum hat die Mensa des Jahres 2006 ermittelt. Nach Auswertung aller eingegangenen Leserbewertungen hat die Mensa Haste aus Osnabrück den Gesamtsieg für sich entscheiden können.

Die Mensa der Uni Paderborn hat es diesmal nur auf Platz 15 (von 20) in der Gesamtwertung geschafft. In der Rubrik “Geschmack” reichte es auch nur für Platz 10. Zum Teil kann ich dieses Resultat durchaus nachvollziehen, wenn ich an das immer Montags wiederkehrende Friteusen-Schnitzel mit Nudeln und Tomatensauce denke. Neben dem subventionierten “Studentenfutter” gibt es aber an der Campusmensa auch noch Salatbuffet sowie Grill-, Wok- und Nudeltheke, so dass (teuere) Alternativen zusätzlich angeboten werden. Und hier zeigen die Köche auch regelmäßig, dass sie durchaus etwas von ihrem Handwerk verstehen – spätestens, wenn man das Restaurant Mensula besucht.

Und nach einigen Semestern hat man als Student auch ein Gespür dafür, wo man bei der Wahl zwischen “Essen 1″, “Essen 2″ oder “Eintopf” ruhig zugreifen kann und was man besser stehen lässt. Zugegeben, diese Woche ist die Auswahl eher etwas mau…

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Die rechtliche Lage um die Serie “Die drei ???” ist bereits seit längerer Zeit mehr als verworren. Europa startete eine neue Serie “Die Dr3i” basierend auf den Originalwerken aus den USA, während der Kosmos-Verlag weiterhin Bücher inklusive der Anpassungen für den deutschsprachigen Raum (Namen, Titel der Serie, etc.) veröffentlichte.

Inzwischen gipfelt das ganze in einen Rechtsstreit, der im September 2007 verhandelt wird. Spekulationen über die rechtliche Situationen gab es auch bereits reichlich bei den Fans. Die Fan-Seite rocky-beach.com hat nun ein Interview mit der Tochter Elizabeth Arthur von Originalautor Robert Arthur geführt, in dem sie detailliert Auskunft über die rechtliche Situation gibt.

Jeder Leser möge sein eigenes Fazit aus diesem umfangreichen Interview geben. Fakt dürfte aber sein, dass es die Serie “Die drei ???” in ihrer ursprünglichen Form wohl nie mehr geben wird :( .

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Das Independent Musiklabel Dependet wird im Sommer 2007 den Geschäftsbetrieb einstellen. Dies ist in einem Statement im Booklet des Label-Samplers “Dependence Volume 2″ bekannt gegeben worden. Inzwischen ist das Statement auch auf der Homepage des Labels veröffentlicht worden.

Dependent ist ein Musiklabel, das Bands aus dem Bereich EBM und Electro Wave betreut. Diese Musikstile werden von den gängigen Radiosendern weitestgehend ignoriert.

Als Begründung für die Schließung wird angeführt, dass sich mit Musikveröffentlichungen immer weniger Geld verdienen lasse und somit jede Veröffentlichung ein finanzielles Risiko darstelle:

Es geht nicht um Geld, das ging es nie. Es ging immer darum, Musik zu veröffentlichen, von der wir meinten dass man sie fördern sollte. [...]
Ich glaube das haben wir in den vergangenen sieben Jahren ganz gut hinbekommen, nicht unsinnig Geld verschleudert und Veröffentlichungen unterstützt, die es einfach verdient hatten. Trotzdem war das Geld knapp, und es wird in der Zukunft immer knapper werden, denn auch wenn wir unsere CDs so gut bewerben und produzieren, wie wir es können, werden sie immer seltener legal gekauft. Jede CD Veröffentlichung wird damit zum finanziellen Risiko.

Quelle

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