Archive for Oktober 2007
Auf dem Amiga gehört die Megademo von Red Sector zu den bekanntesten Demos überhaupt. 1989 passte alles zusammen: Grafik, Sound, Design. Die Musik von Romeo Knight und Bit Arts gehört auch heute noch zu den am meisten gewünschten Titeln auf Nectarine.
daXX hat die Originalmusik nun neu interpretiert. Das Ergebnis ist eine Mischung aus abwechslungsreichen Remixen und die Umsetzung in einem modernen Gewand. Die Titel
- RSI Megademo LoaderSong daxx RMX
- Rise up DaxxTRS Remix
- RSI Megademo – Hard to Rock – DaxxTRS Remix
- Rise Up 2007 Extended Remix
- RSI Megademo – BA1 – daXX Remix
- Discogroove Daxx Remix
- Wasteland – daXX Remix
- RSI Megademo Japanese Rock daXX Remix
können über Amiga Remix bzw. Remix64 frei heruntergeladen werden.
Der Besuch der Seite Amiga Remix ist übrigens für jeden (ehemaligen) Amiga-Besitzer empfehlenswert, da dort noch weitere erstklassige Remixe bekannter Musiken aus den alten Tagen zum Download bereitstehen.
Bereits vor einiger Zeit habe ich mir die Zeit genommen, um im Kino das Finale der Bourne-Trilogie anzuschauen. Ein kurzer Rückblick: Fischer retten einen Mann aus dem Meer. Abgesehen von Schusswunden in den Rücken leidet diese Person unter Amnesie und hat keine Erinnerung, wer er ist und was vor der Rettung passiert ist. Im Verlauf des ersten Teils stellt sich heraus, das er im Besitz mehrerer Pässe unterschiedlicher Nationen ist, scheinbar sehr gut im Nahkampf ausgebildet und versiert im Umgang mit Waffen ist. Die amerikanische Regierung weiß hingegen sehr gut, wer dieser Mann ist, und setzt alles daran ihn auszuschalten.
Mit “Das Bourne-Ultimatum” soll nun die Geschichte, die im Film “Die Bourne-Identität” begonnen wurde, zum Abschluss gebracht werden. Die Bourne-Filme sind alles sehr gute Agenten/Action-Filme, die man auf der großen Leinwand genießen kann. Die große Trilogie hinter den Filmen konnte ich allerdings nie so wirklich ausmachen. Für mich war die Handlung bereits im ersten Teil abgeschlossen und somit die zwei weiteren Teile lediglich Aufgüsse der gleichen Geschichte. Aber es sei nochmal explizit darauf hingewiesen: sehenswerte Aufgüsse. Das Ende des Films, in dem der Zuschauer schließlich erfährt, wie schließlich Jason Bourne von der amerikanischen Regierung zur Ausbildung ausgewählt worden ist, halte ich eher für banal. Jegliche andere Form wäre allerdings auch zu unlogisch gewesen. Daher meiner Meinung nach kein besonderes überraschendes Ende.
Als wirklich anstrengend habe ich allerdings die Kameraführung empfunden. Seit “Battlestar Galactica” wird inzwischen öfters in TV- und Kinoproduktionen auf einen pseudo-dokumentarischen Stil gesetzt. Die Kameras wackeln andauernd, es finden schnelle Zooms statt und das Bild wirkt immer unruhig. In Dialogszenen ist das noch erträglich, im “Bourne-Ultimatum” ist das aber in den Actionszenen so sehr auf die Spitze getrieben worden, das man kaum noch erkennen kann, was jetzt im Detail passiert. Vielleicht ist das pseudo-authentisch. Bereitet mir als Zuschauer aber definitiv Kopfschmerzen beim Zusehen.
Alles in allem ist das Finale der Bourne-Trilogie wieder gutes Actionkino, bei dem keine Langeweile aufkommt. Wer bereits mit den ersten beiden Bourne-Filmen seinen Spaß hatte, kann sich auch getrost diesen Film anschauen. Wer bisher noch keinen Teil der Trilogie gesehen hat, verpasst allerdings auch nichts mit dem dritten Teil.
“Beim ersten Mal” ist mir im Kino irgendwann durch einen sehr witzigen Trailer aufgefallen. Des Weiteren konnte der Film für eine romantische Komödie mit zwischenzeitlich 8.4 Punkten bei der Bewertung auf der Internet Movie Database sehr gute Werte einfahren.
Kurz zur Story: Eine Nacht mit guter Laune und zuviel Alkohol führen zu einem One-Night-Stand zwischen Ben und Alison. Bereits am nächsten Morgen ist zu mindestens für Alison klar, dass mehr aus den beiden nicht werden kann. Acht Wochen später stellt sich jedoch heraus, dass Alison von Ben schwanger ist und beide versuchen es nochmal mit einer Beziehung und bereiten sich auf die Geburt des Babys vor.
Sorgte der Trailer noch für große Lacher im Kino, wollte sich das große Schenkelklopfen während des Films aber nicht einstellen. Immerhin treten bei einer Spielzeit von 129 Minuten aber auch keine gefühlten Längen auf. Einige Charakterentwicklungen gingen mir jedoch in dem Film zu schnell und sind auch von den anderen Figuren im Film weder hinterfragt noch mit einer Anmerkungen versehen worden. Dazu gehört vor allem die Aufgabe von Bens “Kifferleben”, der Einzug in eine eigene Wohnung und die Annahme eines Jobs, die von Alison am Ende des Films einfach so hingenommen wird, ohne irgendein Gefühl der Überraschung.
Alles in allem ein Netter Film für einen Abend mit der Freundin, wenn die Argumente für einen Actionkracher nicht ausreichen. Meine Favoriten für solche Fälle bleiben jedoch “Meine Frau, meine Schwiegereltern und ich”und “Meine Frau, ihre Schwiegereltern und ich”.
Ich habe heute ein Update auf Wordpress 2.3 vorgenommen. Die Seite sollte eigentlich wieder normal funktionieren. Falls ich das nicht der Fall sein sollte, wäre ich über einen Hinweis als Kommentar oder per E-Mail dankbar.


