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Archive for November 2007

Nov/07

28

Java Policies im Detail

Java bietet die Möglichkeit in einem Programm Benutzer und Zugriffsrechte in Form von Principals und Permissions zu verwalten. Die Funktionsweise wird vom Java Authentication and Authorization Service (JAAS) bereitgestellt. Die Defaultimplementierung von Sun sieht es dabei vor, dass die entsprechenden Einstellungen zum Programmstart aus einer Policydatei gelesen werden. Geregelt wird dies über die Klasse PolicyFile, die die abstrakte Klasse Policy implementiert.

Kompliziert wird es jedoch, wenn man selbst mehr möchte, wie die Standardimplementierung leistet. Informationen dazu sind im Internet nur schwer zu finden. Eine sehr gute Dokumentation zu dem Thema bietet jedoch die Website www.jaasbook.com. Der Autor Michael Coté hat ursprünglich ein Buch zum Thema JAAS geschrieben, welches jedoch vom Verlag schließlich abgelehnt wurde. Coté hat es anschließend im Netz unter www.jaasbook.com veröffentlicht. Tipp für alle Java Softwareentwickler!

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Nov/07

20

Currywurst in Paderborn

Ich bin ein Anhänger der Currywurst. So eine richtig leckere Currywurst in Paderborn zu finden, ist aber gar nicht so einfach. Die Pommesbude beim Real-Markt im Südringcenter ist auf jeden Fall eine Empfehlung wert. Wer auf den Pommesbudencharakter verzichten möchte, ist mit der Curry Company gut aufgehoben. Hier bekommt man in einem netten Ambiente die Currywurst mit unterschiedlichen Saucen – auf Wunsch auch mit Blattgold – gereicht. Auf der Toilette kann man des weiteren noch dem Hörbuch von Dieter Bohlen lauschen. Nett.

Mein neuer Favorit ist allerdings die Snack-Point-Bude, die am 20.10.2007 Eröffnung gefeiert hat. Hier gibt es die richtige “Curryworscht”, bestellbar in sechs Schärfegraden A bis F. Diese können vom Wirt Micha noch verfeinert werden, so dass ca. 250 verschiedene Schärfegrade möglich sind. Doch alle, die in anderen Restaurants bei der Bitte um “extra scharf” immer noch nur ein laues Gaumenkitzeln verspüren, seien gewarnt. Hier ist scharf wirklich scharf!. Ich für meinen Teil bin bei meinem ersten Besuch mit einer B-Wurst ganz gut gefahren. Ich hatte die Gelegenheit von einer C-Wurst ein Stück zu probieren… damit habe ich vorerst meinen persönlichen Meisterschärfegrad gefunden. Aber es wird bestimmt nicht die letzte B-Wurst gewesen sein, die ich dort gegessen habe. Top-Empfehlung!

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Nov/07

12

Angeschaut: “Planet Terror”

“Planet Terror” ist Robert Rodriguez Beitrag zum Grindhouse Doublefeature von Quentin Tarantino und Robert Rodriguez. Thema dieser Aktion war es, zwei Filme im B-Movie und Exploitationstyle der 70er Jahre zu drehen. In den USA liefen beide Filme in einem Doppelfeature, wobei jeder Film eine Spieldauer von ca. 1 Stunde hat. Zusätzlich wurden weitere Trailer von Exploitationfilmen gezeigt, die extra für diese Aktion angefertigt worden sind – die dort beworbenen Filme existieren also nicht wirklich. Ziel der Aktion war es, den Zuschauern einen entsprechenden Kinoabend aus den 70ern zu präsentieren.

In Europa sind “Planet Terror” und Tarantinos Beitrag “Death Proof” hingegen getrennt im Kino angelaufen. Dadurch sind die Filmfassungen länger, das Grindhouse-Feeling fehlt jedoch ein wenig. Ich für meinen Teil habe nur “Planet Terror” im Kino gesehen, da ich der Pappaufsteller mit einer Frau, die ein Gewehr als Prothese hat, doch ein wenig neugierig gemacht hat ;) .

“Planet Terror” ist ein einfach gehaltener Horror/Slasher-Film, in dem durch eine rätselhafte Krankheit die Bewohner einer Stadt zu Zombies mutieren. Eine Gruppe von Menschen versucht daraufhin aus der Stadt zu fliehen und schießt sich dabei schön blutig den Weg frei. Was sich nach einer sehr einfachten Story anhört, ist im Endeffekt auch eine, die allerdings sehr unterhaltsam präsentiert wird. Somit ist der Film für alle empfehlenswert, die es gerne blutig mögen. Wer bereits an Rodriguez Film “From Dusk Till Dawn” gefallen gefunden hat, ist bei “Planet Terror” genau richtig.

Seinen besonderen Charme erhält der Film durch Rodriguez Huldigung der B-Movie und Exploitation-Filme. Das Bild ist digital auf alt getrimmt, die Story und die Filmlogik sind manchmal sehr schräg und natürlich fehlt auch eine Filmrolle (interessanterweise genau dann, als sich die beiden Hauptpersonen näher kommen ;) – so dass es einen kleinen Sprung in der Handlung gibt; was dem Film insgesamt meiner Meinung nach keinen Abbruch tut.

Insgesamt ein toller Film, der Chancen hat zum Kult zu werden wie bereits “From Dusk Till Dawn” vom gleichen Regisseur.

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Am Wochenende war es soweit. 23 Jahre nachdem ich meine erste Hörspielkassette der “Drei ???” geschenkt bekommen habe, konnte ich nun die Helden meiner Jugend in ihrem ersten Kinoabenteuer bestaunen: “Die drei ??? – Das Geheimnis der Geisterinsel”. Als langjähriger Fan muss ich den Film somit aus zwei Blickwinkeln betrachten: zum einem als normaler, nicht vorbelasteter Zuschauer, zum anderen als eingefleischter Fan der Buch- und Hörspielserie.

Für alle, die bisher noch nie etwas von den “Drei ???” gehört haben, ein paar Worte zur Story: Die drei Freunde Justus Jonas, Peter Shaw und Bob Andrews betreiben zusammen die Detektei “Die drei ???”. Nachdem sie bereits zu Anfang des Films nur knapp einen Gemäldediebstahl verhindern konnten, verschlägt es die drei nach Südafrika. Dort soll Peters Vater einen Freizeitpark für Ms. Wilbur auf der sogenannten Geisterinsel planen. Der Legende nach soll dort der Tokolesh hausen, der scheinbar auch Ms. Wilbur bei einer Erkundung der Insel anfällt. Der Verdacht fällt auf Gamba, der jedoch seine Unschuld beteuert. Chris, Gambas Tochter, bittet die die drei Detektive in diesem Fall zu ermitteln.

Die Verfilmung der berühmten Buch- und Hörspielserie ist ein gelungener Kinderfilm. Regisseur Florian Baxmeyer hat einen hochwertigen Film geschaffen, der zu keinem Zeitpunkt billig wirkt und somit auch mit anderen internationalen Produktionen mithalten kann. Somit handelt es sich hierbei um solide Familienunterhaltung, in der die Spannung nicht zu kurz kommt.

Setze ich nun meine Fanbrille auf, sieht das ganze allerdings ein wenig anders aus. Sicher, man darf und kann auch nicht erwarten, dass ein Film genau dem entspricht, was man sich die letzten Jahrzehnte als eigene Phantasie im Kopf aufgebaut hat. Vielmehr zeigt der selbst eingefleischte Fan Florian Baxmeyer hier seine Vorstellung der drei Detektive. Dabei wird unter anderem ein Bob Andrews gezeigt, der seinen Teddybär abends im Bett an sich drückt (und dieser dabei schön brummt :) ). Okay. Das bei den Laufszenen Justus Jonas sich allerdings mit als der Laufstärkste im gesamten Filmverlauf gibt, ist schon eher störend, da Justus im Original aufgrund seiner vollschlanken Figur nur schwierig zu längeren sportlichen Aktivitäten zu bewegen ist. Ebenso wirkt es seltsam, dass Bob Andrews auch wenn die drei Detektive nicht gerade ermitteln, alle möglichen Arten von Informationen seinem Diktiergerät erzählt.
So richtig zerstört der Film jedoch den Charakter des Victor Hugenays: dieser trachtet im Film den drei Detektiven auch nach dem Leben, was in der Buch- und Hörspielserie unvorstellbar wäre. Nicht, weil das für eine Jugendbuchserie zu grausam wäre, sondern weil vor allem zwischen Justus und Hugenay eine respektvolle Beziehung existiert.

Somit ist mein Urteil ein wenig gespalten. Für Familien sicherlich ein toller Nachmittag im Kino, Fans sollten jedoch vorsichtig sein. Wer sich nur schwer von seiner eigenen Phantasie trennen kann, wird von dem Film enttäuscht. Wer jedoch Buch- und Hörspielserie von dem Film trennen kann, wird auch mit dem Film einen netten Abend haben.

Der nächste Film ist übrigens bereits in Arbeit: “Die drei ??? und das Gespensterschloss” – so heißt zumindestens die Buchvorlage :)

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Weil die Bundesregierung der Ansicht ist, dass es mit der Sicherheit in Deutschland stündlich bergab geht, hat sie am Freitag das Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung durch den Bundestag gepeitscht. Das Gesetz legt fest, dass die anfallenden Kommunikationsdaten bei Verwendung von Handys, Telefon und Internet gespeichert wird, also wer wann mit wem telefoniert, wann das Internet genutzt, und wem eine Email geschrieben oder von wem eine erhalten hat. Bei Handytelefonaten wird zusätzlich noch der Standort auf Basis der Funkzelle gespeichert.

Das Gesetz ist mit den Stimmen von CDU/CSU und SPD angenommen worden. Nach einem Bericht des heise newstickers haben unter anderem auch 26 Sozialdemokraten dem Gesetz zugestimmt, allerdings “trotz schwerwiegender politischer und verfassungsrechtlicher Bedenken”, wie es in der zu Protokoll gegebenen Rechtfertigung heißt.

Mal abgesehen davon, dass ich persönlich in diesem Gesetz nur den Aufbau eines Generalverdachts gegen alle Bürger und die Errichtung eines Überwachungs- und Präventionsstaates sehe: wie kann es sein, dass Politiker, die nur ihrem Gewissen verpflichtet sind, für ein Gesetz stimmen, was sie als problematisch ansehen??? Und das auch noch bei einem Gesetzentwurf, der mehr als nur umstritten ist?!?

Christoph Strässer, Niels Annen, Dr. Axel Berg, Lothar Binding (Heidelberg), Marco Bülow, Siegmund Ehrmann, Gabriele Frechen, Martin Gerster, Renate Gradistanac, Angelika Graf (Rosenheim), Gabriele Groneberg, Gabriele Hiller-Ohm, Christel Humme, Josip Juratovic, Anette Kramme, Ernst Kranz, Jürgen Kucharczyk, Katja Mast, Dr. Matthias Miersch, Dr. Rolf Mützenich, Andrea Nahles, Dr. Ernst Dieter Rossmann, Bernd Scheelen, Ewald Schurer, Wolfgang Spanier und Dr. Ditmar Staffelt (alle SPD) haben damit gezeigt, dass Fraktionszwang für sie Vorrang vor ihrem Gewissen hat. Die Wähler aus den jeweiligen Wahlkreise mögen sich bitte ihr eigenes Urteil über solche Volksvertreter bilden.

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Nov/07

6

Blue Man Group in Oberhausen

Am Wochenende hatte ich Gelegenheit mir die Show der Blue Man Group im Metronom-Theater in Oberhausen anzuschauen. In Deutschland ist die Blue Man Group zunächst durch die Werbung für den Intel Pentium 4 Prozessor bekannt geworden.

Die zweistündige Vorstellung ist eine (Zitat) “Rock’n'Roll Show” mit einer Mischung aus Konzert, (Kunst-)Theater und Comedy. Drei blau angemalte Männer sind die Hauptpersonen des Programms, die unter anderem auf speziellen Musikinstrumenten, die auf PVC-Rohren basieren, Musik machen. Diverse Lichteffekte unterstützen diese Einlagen. Zwischendurch wird in Theater- und Comedy-Elementen das Publikum immer wieder einbezogen. Dabei ist die Show nicht nur auf die Bühne beschränkt, sondern die blauen Männer wagen immer wieder Ausflüge in die Zuschauerreihen und binden Zuschauer in die Show mit ein. Im großen Finale kämpfen sich schließlich alle Betrachter durch eine große Menge an (Umwelt-)Papiergierlanden.

“Zu-spät-kommer” erwartet übrigens eine besondere Begrüßung. :)

Das folgende Video ist ein Zusammenschnitt einzelner Showelemente. Nicht alles, was man dort sieht, ist in der Form auch Bestandteil der Show in Oberhausen. Auf der anderen Seite bietet Oberhausen auch viele tolle Elemente, die nicht in diesem Video zu sehen sind.


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