Archive for Juli 2008
Wo man in Paderborn gut Currywurst essen kann, habe ich schon mal geschrieben. Auch von der Unfirmierung des Snack-Points in Paderburner. Edy hat in einem Kommentar bereits über seine Erfahrung mit einer “Stufe 4″-Wurst berichtet.
Ich als früherer B-Wurst-Esser bin bei Stufe 3 geblieben. Das war angenehm scharf und ist genau das richtige für eine kleine Zwischenmahlzeit in der Stadt. Wenn ich mal auf Abenteuersuche bin, versuche ich es mal mit Stufe 4
Google Street View ist die logische Weiterentwicklung von Google Earth. Wo man hisher nur in 2D von oben auf die Erde blicken konnte, kann man nun durch einzelne Städte auch spazieren gehen. Dazu fotographiert Google mit einer speziellen Kamera auf einem Auto alle Straßen einer Stadt ab.
Was sich auf dem ersten Blick nach einer tollen Idee anhört, hat auch Schattenseiten. Auf den Fotos, die Google automatisiert erstellt sind auch Personen zu sehen, die gar nicht erpicht darauf sind, im Street View Dienst zu erscheinen. Zum Beispiel weil sie sich gerade bücken und die Hose rutscht, der heißen Blondine beim Joggen hinterherschauen oder aber nur um ihre Privatsphäre besorgt sind. Aber das Internet vergisst nichts.
Jetzt ist Google auch in Deutschland unterwegs. Aktuell werden Berlin, Frankfurt am Main und München fotographiert. Wer auf seine Privatsphäre wert legt, sollte dem Google Fahrzeug daher aus dem Weg gehen.
Yamelo ist eine schöne Art sich die Zeit zu vertreiben, denn dort gibt es die Möglichkeit durch die Musikgeschichte von 1960 bis heute zu reisen. Was war wann aktuell, in welchem Jahr waren welche Acts besonders populär, etc. Natürlich kann man sich dann auch das jeweilige Musikvideo dazu anschauen.
Über die Vorratsdatenspeicherung habe ich mich bereits mehrmals ausgelassen. Befürworter bringen gerne den Spruch “Wer nichts zu verbergen hat, hat auch nichts zu befürchten”. Viele Menschen sind sich aber auch gar nicht bewußt, welche Spuren sie im Netz bereits beim normalen “surfen” hinterlassen – und was man daraus schließen kann. Folglich ist es auch schwer die Brisanz der steigenden Datensammelwut zu vermitteln.
open-trace.net macht diese Spuren sichtbar. Auf der Seite findet man einen Online-Browser. Mit dem kann man im Internet ein wenig surfen – der Browser verfolgt dabei die Spuren und erstellt automatisch ein Profil über die surfende Person und zeigt damit, was man aus diesen vermeintlich unwichtigen Daten bereits für Informationen über einen auslesen kann… Gefährliche Datenwelt.
In der Elektroszene ist Oz Morsley mit seinem Projekt Kloq bereits auf mehreren Samplern vertreten gewesen. Auch die erste Single “We’re just physical” hat viele positive Kritiken bekommen. Nun ist seit Ende Juni auch das Debütalbum “Move Forward” im gut sortierten Plattenladen zu kaufen.
Die Musik von Kloq läßt sich nicht so einfach in eine Stilschublade stecken. Oz Morsley mischt Clubsound, Techno und ein wenig EBM mit Electroclash zu einem frischen Sound. Gesanglich wird Oz von mehreren Gastmusikern unterstützt, darunter Douglas McCarthy, vor allem bekannt durch Nitzer Ebb.
Die einzelnen Songs sind insgesamt sehr abwechslungsreich. Mit dem Track “Kloq Film 1″ hat sich auch eine sehr schön ruhiger Song auf das Album geschafft, der bei mir einige Zeit zum Wirken gebraucht hat, für mich jetzt aber zu den Topanspieltips gehört. Apropos Anspieltip: das ist für mich “Connecting” – und wer es technoider mag, der sollte sich mal “KM1″ anhören. Das hat es bereits auch schon auf den Sampler Advanced Electronics Vol. 5 geschafft.
Wer in das Album reinhören möchte, kann das auf der MySpace Website von Kloq machen. Vier Songs aus dem aktuellen Album kann man dort vollständig hören, unter anderem auch “Connecting”.
Am Ende einer großen Lobyschlacht wurde am 06.07.2005 ein Antrag zur Einführung von Softwarepatenten in der EU zurückgezogen.
Nun berichtet heise, dass mehrere IT-Unternehmen sich zu einem Patentbündnis zusammengeschlossen haben. Grund: Angst vor Patenttrollen. Sicherlich nicht ohne Grund, ist doch die Entwicklung von Software bei der Beachtung von Patenten ein Minenfeld.
Im Rahmen einer Kampagne gegen Softwarepatente hat Florian Müller ein Buch über seine Erfahrungen als Lobbyist in Brüssel geschrieben: “Die Lobbyschlacht um Softwarepatente”. Das Buch ist unter der Adresse www.softwarepatente.de frei herunterladbar gewesen. Inzwischen ist die Webseite jedoch leider nicht mehr aktiv.
Da das Buch allerdings unter Creative Commons lizensiert ist, kann man das PDF auch hier herunterladen: Florian Müller: Die Lobbyschlacht um Softwarepatente


